sengen


sengen
sen|gen ['zɛŋən]:
1. <tr.; hat
a) (selten) [durch allzu große Hitze] an der Oberfläche leicht verbrennen:
er hat beim Bügeln den Kragen gesengt.
Zus.: ansengen, versengen.
b) durch leichtes, flüchtiges Abbrennen mit einer Flamme von restlichem Flaum und Federn befreien:
gerupftes Geflügel sengen.
Zus.: absengen.
2. <itr.; hat sehr heiß scheinen:
die Sonne sengt; eine sengende Hitze lag über der Stadt.
Syn.: brennen.
Zus.: versengen.

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sẹn|gen 〈V.; hat
I 〈V. tr.〉 gerupftes Geflügel \sengen über einer Flamme die letzten feinen Federteile abbrennen
II 〈V. intr.〉
1. die Sonne sengt brennt
2. \sengen und brennen 〈veraltet〉 plündern u. zerstören (bes. von den Landsknechtsheeren)
● unter der \sengenden Sonne
[<mhd. <ahd. bisenkan, -sengan; zu idg. *senk- „dörren, brennen“]

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sẹn|gen <sw. V.; hat [mhd. sengen, ahd. in: bisengan, urspr. = brennen, dörren]:
1.
a) (selten) die Oberfläche einer Sache leicht, ein wenig versengen; ansengen:
sie hat beim Bügeln die Bluse, den Kragen [etwas] gesengt;
b) durch leichtes, flüchtiges Abbrennen mit einer Flamme von restlichen Federn befreien; absengen:
eine Gans rupfen und s.;
s. und brennen (veraltet; plündern u. durch Brand zerstören).
2.
a) an der Oberfläche leicht, ein wenig brennen:
die Schuhe fingen an zu s.;
b) sehr heiß scheinen:
die Mittagssonne sengt;
sengende (sehr große) Hitze lag über der Stadt.
3. sengend hervorbringen, entstehen lassen:
sich mit einer Zigarette ein Loch ins Hemd s.
4. (Textilind.) gasieren.

* * *

Sengen,
 
Textiltechnik: das Gasieren.

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sẹn|gen <sw. V.; hat [mhd. sengen, ahd. in: bisengan, urspr. = brennen, dörren]: 1. a) (selten) die Oberfläche einer Sache leicht, ein wenig versengen; ansengen: sie hat beim Bügeln die Bluse, den Kragen [etwas] gesengt; b) durch leichtes, flüchtiges Abbrennen mit einer Flamme von restlichen Federn befreien; absengen: eine Gans rupfen und s.; fertig gerupftes und gesengtes Geflügel; *s. und brennen (veraltet; plündern u. durch Brand zerstören): die Landsknechte zogen sengend und brennend durch das Land; <subst.:> und das, dass der böse Pfalzgraf Österreich verwüstete mit Sengen und Brennen? (Hacks, Stücke 23). 2. a) an der Oberfläche leicht, ein wenig brennen: die Schuhe fingen an zu s.; b) sehr heiß scheinen: die Mittagssonne sengt; ... weil sie in Reih und Glied marschierten unter sengender Sonne (Loest, Pistole 13); sengende (sehr große) Hitze lag über der Stadt; Ü Keine Kühlung! Kein Hauch vom Meer! Nur der sengende Atem der Hochhäuser (K. Mann, Wendepunkt 379). 3. sengend hervorbringen, entstehen lassen: sich mit einer Zigarette ein Loch ins Hemd s.; Einer (= ein glühender Splitter) fiel herunter und sengte ein Loch in den Böllwangschen Mantel (Plievier, Stalingrad 178). 4. (Textilind.) gasieren.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • sengen — »leicht an der Oberfläche brennen«: Das westgerm. Verb mhd. sengen, ahd. bi sengen, niederl. zengen, engl. to singe bedeutete ursprünglich »brennen, dörren«. Es ist u. a. verwandt mit mhd. senge »Trockenheit«, sungen »anbrennen«, niederd.… …   Das Herkunftswörterbuch

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  • sengen — 1. a) anbrennen, ansengen, versengen; (ostmd.): ankokeln. b) abbrennen, absengen. 2. a) brennen, glimmen, glühen, schwelen. b) brennend/glühend heiß sein, glühen, sengend sein, stechen, stechend sein; (ugs.): knallen. * * * sengen:s.undbrennen:⇨ …   Das Wörterbuch der Synonyme

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